weg in die verdammnis.
road to perdition ist ein unterschätzter film noir. das kann an tom hanks liegen, der unter seinem niveau spielt. an der kameraarbeit, an der musik, an der ausstattung, an den schauspielerischen leistungen von paul newman und tyler hoechlin kann es jedenfalls nicht liegen. so ist z.b. die kamera von conrad l. hall in jeder einstellung und in jeder szene absolut brilliant. die eleganten bilder sind nicht nur irgendwelche bilder, sondern erinnern an gemälde oder photographien, die an die leinwand gepinselt, bzw. projeziert wurden. hall zaubert mal ein stilleben, mal ein panorama, die stark verdunkelt und schattenreich, wie es typisch für film noir ist, aber auch kontrastreich sind. so lässt er den zuschauer mit der gewissheit zurück, einen stilvollen, visuell beindruckenden und äußerst eleganten künstlerischen film, der keinerlei kunstanspruch erhebt, gesehen zu haben.
kafkaesk - 13. Jun, 19:05

