delirious.
in keinem anderen film habe ich das erleben eines delliriums so plastisch und realistisch dargestellt gesehen, wie in dem film "the lost weekend". die szene ist grauenhaft und schön zugleich. grauenhaft, weil der zuschauer zeuge wird, wie sich die fehler eines menschen offenbaren. und die szene dadurch, dass der schmerz sichtbar wird, kaum zu ertragen ist. schön, weil die kameraarbeit, der schnitt und die musik exzellent zusammenpassen und zusammenarbeiten. der schnitt wird schneller, sobald die musik nervöser und dramatischer wird. und die kamera zeigt das geschehen in sehr schönen kontrastreichen bildern, die am schluss, wenn die die szene ihren höhepunkt erreicht hat, immer dunkler werden.
kafkaesk - 24. Mrz, 22:00

